Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen
SubstanzKVT-I, CBT-I, Schlaftraining, Schlaf-App auf Rezept
Bei chronischen Schlafstörungen ist die kognitive Verhaltenstherapie die erste Wahl, vor Schlafmitteln. Sie wirkt langfristig und ohne die Risiken von Schlafmitteln.
- Aufwand
- ca. 45 Min. pro Woche
- Kosten
- kostenlos
- Bereich
- Schlaf
- Hilft bei
- Schlaf, Energie & Stoffwechsel
Kapitel 1:Was die Studien zeigen
- Meta-Analysen von RCTs: KVT-I verbessert Einschlafzeit, Wachzeiten und Schlafqualität deutlich, mit anhaltendem Effekt.Trauer 2015 →van 2018 →Furukawa 2024 →
- Die deutsche Leitlinie empfiehlt KVT-I als erste Behandlung bei chronischer Insomnie.
- Digitale Programme zeigen in RCTs ähnliche Effekte, in Deutschland gibt es sie als DiGA auf Rezept.Espie 2019 →Zachariae 2016 →
Einzelstudien (5)
- Substanz
Verhaltenstherapie bei chronischer Insomnie
Kognitive Verhaltenstherapie verkürzte Einschlafzeit und nächtliche Wachzeiten deutlich, mit anhaltender Wirkung.
Meta-Analyse · 1.162 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Kognitive und verhaltenstherapeutische Ansätze bei Insomnie
KVT-I und ihre Bausteine verbesserten Schweregrad der Insomnie, Schlafeffizienz und Schlafqualität deutlich.
Meta-Analyse · 6.303 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Welche Bausteine der Schlaftherapie wirken
Kognitive Umstrukturierung, Schlafrestriktion und Stimuluskontrolle mit festen Bett- und Aufstehzeiten gehörten zu den wirksamen Bausteinen. Schlafhygiene allein trug wenig bei.
Meta-Analyse · 31.452 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Digitale Schlaftherapie im Alltag
Ein digitales KVT-I-Programm verbesserte schlafbezogene Lebensqualität deutlich und allgemeine Gesundheit und Wohlbefinden etwas.
RCT · 1.711 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Schlaftherapie über das Internet
KVT-I über das Internet wirkte ähnlich gut wie Therapie im persönlichen Kontakt.
Meta-Analyse · 1.460 Teilnehmende
· 26. Okt.
Kapitel 2:Praxis & Grenzen
6–8 Sitzungen mit Schlafrestriktion, festen Zeiten und Umgang mit Grübeln, als Therapie oder als App auf Rezept.
- Die ersten Wochen mit Schlafrestriktion sind anstrengend und machen tagsüber müde, Vorsicht beim Autofahren. Bei bipolarer Störung oder Epilepsie nur mit ärztlicher Begleitung.
- Andere Ursachen wie Schlafapnoe vorher ausschließen.
Mehr aus Schlaf
Orientierung, keine medizinische Beratung.




