Veröffentlicht Mai 2024Im Lab seit 26. Oktober 2026

Kaffee, Tee und kognitive Erkrankungen

In Beobachtungsstudien ging mäßiger Kaffee- und Teekonsum mit weniger kognitiven Erkrankungen einher.

Studientyp
Meta-Analyse
Teilnehmende
389.505
Dauer
Je nach Studie unterschiedlich
Dosis
Selbst angegebener Kaffee- und Teekonsum

Kapitel 1:Wer wurde untersucht?

389.505 Teilnehmende in 22 prospektiven und 11 Fall-Kontroll-Studien.

Kapitel 2:Was kam raus?

Kaffee (relatives Risiko 0,73) und Tee (0,68) waren mit weniger Demenz, Alzheimer und kognitiver Beeinträchtigung verbunden. Für Alzheimer war das Risiko bei etwa 2,5 Tassen Kaffee am Tag am niedrigsten.

Kapitel 3:Veona-Einordnung

Zu wenig Forschung für ein Urteil.

Nur Beobachtungsdaten. Ein ursächlicher Effekt von Koffein auf das Gedächtnis lässt sich daraus nicht ableiten.

Kapitel 4:Grenzen der Studie

  • Keine randomisierten Studien
  • Fall-Kontroll-Studien anfällig für Erinnerungsfehler
  • Konsum meist selbst berichtet

Kapitel 5:Quelle

Zhu et al., Nutr Rev 2024 ↗

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Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.