Kaffee, Tee und kognitive Erkrankungen
In Beobachtungsstudien ging mäßiger Kaffee- und Teekonsum mit weniger kognitiven Erkrankungen einher.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- 389.505
- Dauer
- Je nach Studie unterschiedlich
- Dosis
- Selbst angegebener Kaffee- und Teekonsum
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
389.505 Teilnehmende in 22 prospektiven und 11 Fall-Kontroll-Studien.
Kapitel 2:Was kam raus?
Kaffee (relatives Risiko 0,73) und Tee (0,68) waren mit weniger Demenz, Alzheimer und kognitiver Beeinträchtigung verbunden. Für Alzheimer war das Risiko bei etwa 2,5 Tassen Kaffee am Tag am niedrigsten.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Nur Beobachtungsdaten. Ein ursächlicher Effekt von Koffein auf das Gedächtnis lässt sich daraus nicht ableiten.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Keine randomisierten Studien
- Fall-Kontroll-Studien anfällig für Erinnerungsfehler
- Konsum meist selbst berichtet
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Koffein
- Substanz
Koffein und Ausdauerleistung
Moderate Mengen Koffein vor der Belastung verbessern Zeitfahren um etwa 2 bis 3 Prozent.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Unklar
Kaffee, Tee und Demenz
Wer mäßig Kaffee und Tee trank, bekam seltener Demenz, ursächlich belegt ist das nicht.
Kohorte · 365.682 Teilnehmende
· 26. Okt. - Unklar
Koffein und Abnehmen
Mehr Koffein ging in kleinen Studien mit etwas mehr Gewichtsverlust einher, die Ergebnisse schwanken stark.
Meta-Analyse · 606 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Koffein und sportliche Leistung
Koffein verbessert die Leistung in vielen Belastungsformen, meist am deutlichsten bei Ausdauer.
Meta-Analyse
· 15. Sept.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.