Verarbeitetes Fleisch reduzieren
SubstanzWurst, Schinken, rotes Fleisch, pflanzenbetont essen
Die Belege gegen Salami, Speck und Würstchen beim Darmkrebsrisiko sind hart – wer sie durch Linsen, Fisch oder Nüsse ersetzt, gewinnt auch bei den Gefäßen.
- Aufwand
- kaum Zeit
- Kosten
- kostenlos
- Bereich
- Ernährung
- Hilft bei
- Darm
Kapitel 1:Was die Studien zeigen
- Die WHO-Krebsagentur stuft verarbeitetes Fleisch als krebserregend ein, vor allem für Darmkrebs.Chan 2011 →Bradbury 2020 →
- Pro 50 g verarbeitetem Fleisch am Tag steigt das Darmkrebsrisiko nach dieser Bewertung um etwa 18 %.Chan 2011 →
- Beobachtungsstudien: Ersatz durch pflanzliche Eiweißquellen geht mit weniger Herzerkrankungen und Typ-2-Diabetes einher.Al-Shaar 2020 →Gu 2023 →
Einzelstudien (4)
- Substanz
Rotes und verarbeitetes Fleisch und Darmkrebs
Pro 50 g verarbeitetem Fleisch am Tag stieg das Darmkrebsrisiko in prospektiven Studien um etwa 18 %.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Substanz
Fleisch und Darmkrebs in der UK Biobank
Schon durchschnittlich 76 g rotes und verarbeitetes Fleisch am Tag gingen mit einem um 20 % höheren Darmkrebsrisiko einher als 21 g.
Kohorte · 475.581 Teilnehmende
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Rotes Fleisch ersetzen und Herzrisiko
Wer rotes Fleisch durch Nüsse, Hülsenfrüchte oder Soja ersetzte, hatte rechnerisch ein um 14 % geringeres Risiko für koronare Herzkrankheit.
Kohorte · 43.272 Teilnehmende
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Rotes Fleisch ersetzen und Typ-2-Diabetes
Eine tägliche Portion Nüsse und Hülsenfrüchte statt verarbeitetem rotem Fleisch ging mit 41 % weniger Typ-2-Diabetes einher.
Kohorte · 216.695 Teilnehmende
· 26. Okt.
Kapitel 2:Praxis & Grenzen
Wurst und Schinken selten essen, insgesamt höchstens etwa 300 g Fleisch und Wurst pro Woche, wie es die DGE empfiehlt.
- Das absolute Risiko ist klein, die Wirkung zeigt sich über Jahre und bei vielen Menschen.
- Bei wenig Fleisch auf genug Eiweiß, Eisen und Vitamin B12 achten.
Mehr aus Ernährung
Orientierung, keine medizinische Beratung.




