Impfungen auffrischen

Grippeimpfung, Gürtelrose-Impfung, Pneumokokken, Tetanus, RSV, Impfpass

Der unscheinbarste Longevity-Hebel steht im gelben Heft: Die Gürtelrose-Impfung ab 60 schützt zu über 90 % – und ging in großen Auswertungen nebenbei mit rund 20 % weniger Demenzdiagnosen einher.

Aufwand
kaum Zeit
Kosten
kostenlos
Bereich
Vorsorge
Hilft bei
Energie & Stoffwechsel, Frauengesundheit

Kapitel 1:Was die Studien zeigen

  • RCTs: Die Gürtelrose-Impfung mit Totimpfstoff schützt Ältere zu über 90 % vor Gürtelrose.Lal 2015 →Cunningham 2016 →
  • Natürliches Experiment aus Wales: Wer die ältere Gürtelrose-Lebendimpfung bekam, erhielt über 7 Jahre etwa ein Fünftel seltener eine Demenzdiagnose.Eyting 2025 →
  • RCTs: Die Grippeimpfung senkt bei Älteren Grippeerkrankungen, die Pneumokokken-Impfung verhindert Lungenentzündungen durch die abgedeckten Erregertypen.Demicheli 2018 →Bonten 2015 →

Kapitel 2:Praxis & Grenzen

Einmal den Impfpass prüfen lassen: Tetanus und Diphtherie alle 10 Jahre, einmal als Erwachsener auch Keuchhusten, ab 60 Gürtelrose in zwei Dosen, einmal Pneumokokken und jährlich Grippe, ab 75 einmal RSV, dazu weitere nach STIKO.

  • Der Zusammenhang mit Demenz ist ein starkes Signal, aber noch kein abschließender Beweis. Er stammt von der älteren Lebendimpfung, in Deutschland empfiehlt die STIKO den Totimpfstoff.
  • Nebenwirkungen wie Armschmerzen und Abgeschlagenheit sind häufig und meist harmlos. Bei Immunschwäche gelten besondere Regeln.

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Orientierung, keine medizinische Beratung.