Wie viel Schlaf mit dem geringsten Risiko einhergeht
Das geringste Risiko für Tod und Herz-Kreislauf-Ereignisse lag bei etwa 7 Stunden Schlaf pro Tag.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- –
- Dauer
- Je nach Studie mehrere Jahre
- Dosis
- Keine Intervention, Schlafdauer per Fragebogen
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Prospektive Kohortenstudien mit allgemein gesunden Erwachsenen.
Kapitel 2:Was kam raus?
U-förmiger Zusammenhang mit Tiefpunkt bei etwa 7 Stunden. Unter 7 Stunden stieg das Sterberisiko um 6 % pro Stunde weniger, über 7 Stunden um 13 % pro Stunde mehr.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Bestätigt das Bild aus früheren Analysen und liefert eine Dosis-Wirkungs-Kurve. Kausalität ist damit nicht belegt.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Selbst berichtete Schlafdauer
- Mögliche Verzerrung durch Vorerkrankungen
- Heterogene Einzelstudien
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Sieben bis neun Stunden schlafen
- Substanz
Schlafdauer und Sterblichkeit
Sowohl kurzer als auch langer Schlaf gingen mit einem höheren Sterberisiko einher.
Meta-Analyse · 1.382.999 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Schlafdauer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Kurzer Schlaf ging mit mehr koronarer Herzkrankheit und Schlaganfällen einher, langer Schlaf ebenfalls.
Meta-Analyse · 474.684 Teilnehmende
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Langer Schlaf und Gesundheit
Langer Schlaf ging mit höherer Sterblichkeit, mehr Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen einher.
Meta-Analyse · 5.134.036 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Zwei Wochen zu wenig Schlaf und Konzentration
Schon 6 Stunden Schlaf pro Nacht über zwei Wochen verschlechterten die Leistung so stark wie bis zu zwei durchwachte Nächte.
RCT · 48 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Schlafmangel und Kalorienaufnahme
Nach verkürztem Schlaf aßen Menschen im Schnitt rund 385 kcal pro Tag mehr, ohne mehr Energie zu verbrauchen.
Meta-Analyse · 172 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Schlafmangel und Insulinempfindlichkeit
Experimentell verkürzter Schlaf verschlechterte die Insulinempfindlichkeit.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Kurzer Schlaf im mittleren Alter und Demenz
Wer mit 50 oder 60 Jahren sechs Stunden oder weniger schlief, erkrankte später häufiger an Demenz als Menschen mit etwa sieben Stunden Schlaf.
Kohorte · 7.959 Teilnehmende
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.