Langer Schlaf und Gesundheit
Langer Schlaf ging mit höherer Sterblichkeit, mehr Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen einher.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- 5.134.036
- Dauer
- Je nach Studie unterschiedlich
- Dosis
- Keine Intervention, Vergleich von langer mit normaler Schlafdauer
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
137 Kohortenstudien mit rund 5,1 Millionen Teilnehmenden.
Kapitel 2:Was kam raus?
Langer Schlaf ging mit 39 % höherer Sterblichkeit einher, außerdem mit mehr Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und Übergewicht. Kein Zusammenhang mit Bluthochdruck.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Langer Schlaf ist eher ein Warnsignal als selbst die Ursache. Die Autoren betonen, dass Kausalität ungeklärt ist.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Grenze für langen Schlaf je nach Studie unterschiedlich
- Selbst berichtete Schlafdauer
- Bestehende Krankheiten können langen Schlaf verursachen
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Sieben bis neun Stunden schlafen
- Substanz
Schlafdauer und Sterblichkeit
Sowohl kurzer als auch langer Schlaf gingen mit einem höheren Sterberisiko einher.
Meta-Analyse · 1.382.999 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Schlafdauer und Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Kurzer Schlaf ging mit mehr koronarer Herzkrankheit und Schlaganfällen einher, langer Schlaf ebenfalls.
Meta-Analyse · 474.684 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Wie viel Schlaf mit dem geringsten Risiko einhergeht
Das geringste Risiko für Tod und Herz-Kreislauf-Ereignisse lag bei etwa 7 Stunden Schlaf pro Tag.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Substanz
Zwei Wochen zu wenig Schlaf und Konzentration
Schon 6 Stunden Schlaf pro Nacht über zwei Wochen verschlechterten die Leistung so stark wie bis zu zwei durchwachte Nächte.
RCT · 48 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Schlafmangel und Kalorienaufnahme
Nach verkürztem Schlaf aßen Menschen im Schnitt rund 385 kcal pro Tag mehr, ohne mehr Energie zu verbrauchen.
Meta-Analyse · 172 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Schlafmangel und Insulinempfindlichkeit
Experimentell verkürzter Schlaf verschlechterte die Insulinempfindlichkeit.
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· 26. Okt. - Kommt drauf an
Kurzer Schlaf im mittleren Alter und Demenz
Wer mit 50 oder 60 Jahren sechs Stunden oder weniger schlief, erkrankte später häufiger an Demenz als Menschen mit etwa sieben Stunden Schlaf.
Kohorte · 7.959 Teilnehmende
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.