Veröffentlicht August 2025Im Lab seit 26. Oktober 2026

Magnesiumbisglycinat bei schlechtem Schlaf

Magnesium besserte Schlafbeschwerden leicht, möglicherweise stärker bei wenig Magnesium in der Ernährung.

Studientyp
RCT
Teilnehmende
155
Dauer
Hauptauswertung nach 4 Wochen
Dosis
250 mg elementares Magnesium als Bisglycinat pro Tag

Kapitel 1:Wer wurde untersucht?

155 gesunde Erwachsene von 18 bis 65 Jahren mit selbst berichtetem schlechtem Schlaf.

Kapitel 2:Was kam raus?

Der Wert im Insomnie-Schweregrad-Index sank mit Magnesium um 3,9 Punkte, mit Placebo um 2,3 Punkte. Der Effekt war klein (Cohen's d 0,2). In einer explorativen Auswertung profitierten Menschen mit geringer Magnesiumzufuhr über die Ernährung mehr. Andere psychische Werte änderten sich nicht.

Kapitel 3:Veona-Einordnung

Belegt, aber nur für bestimmte Ziele oder Ausgangslagen.

Ein kleiner, knapp signifikanter Effekt auf selbst berichtete Beschwerden. Eine objektive Schlafmessung fehlt.

Kapitel 4:Grenzen der Studie

  • Nur Fragebögen, keine Schlafmessung
  • Kurze Dauer
  • Untergruppe mit geringer Zufuhr nur explorativ
  • Ein Autor leitet ein Auftragsforschungsinstitut, das von Supplement-Firmen bezahlt wird

Kapitel 5:Quelle

Schuster et al., Nat Sci Sleep 2025 ↗

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Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.