Intervalltraining bei Herz- und Stoffwechselkranken
Bei Menschen mit lebensstilbedingten Herz- und Stoffwechselerkrankungen steigerten Intervalle die Fitness fast doppelt so stark wie moderates Dauertraining.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- 273
- Dauer
- Je nach Studie mehrere Wochen
- Dosis
- Hochintensive Intervalle im Vergleich zu moderatem Dauertraining
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Menschen mit koronarer Herzkrankheit, Herzschwäche, Bluthochdruck, metabolischem Syndrom oder Adipositas, 10 Studien.
Kapitel 2:Was kam raus?
Die VO2peak stieg mit Intervallen um 3,03 ml/kg/min mehr als mit Dauertraining, das entspricht etwa 9 %.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Konsistenter Vorteil für Intervalle in betreuten Programmen. Für Herzkranke gilt das nur unter ärztlicher Begleitung.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Nur 10 kleine Studien
- Betreute Programme, meist in der Reha
- Keine Daten zu Lebensdauer
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu HIIT / VO2max-Training
- Unklar
Generation 100: Fünf Jahre Training im Alter
Fünf Jahre angeleitetes Training senkten die Sterblichkeit von 70- bis 77-Jährigen insgesamt nicht, in der Intervallgruppe zeigte sich nur ein Trend.
RCT · 1.567 Teilnehmende
· 16. Okt. - Substanz
Intervalle gegen Dauertraining für die VO2max
Intervalltraining und Dauertraining steigern die VO2max beide deutlich, Intervalle etwas stärker.
Meta-Analyse · 723 Teilnehmende
· 2. Okt. - Substanz
Fitness im Belastungstest und Langzeitsterblichkeit
Bei über 120.000 Menschen mit Laufbandtest war geringe Fitness mit einem etwa fünffach höheren Sterberisiko verbunden als sehr hohe Fitness.
Kohorte · 122.007 Teilnehmende
· 30. Sept. - Substanz
Fitness als Marker für Sterblichkeit
Jede zusätzliche Einheit Fitness (1 MET) ging mit 13 % niedrigerer Sterblichkeit einher, geringe Fitness mit deutlich höherem Risiko.
Meta-Analyse · 102.980 Teilnehmende
· 15. Sept.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.