Veröffentlicht Mai 2009Im Lab seit 15. September 2026

Fitness als Marker für Sterblichkeit

Jede zusätzliche Einheit Fitness (1 MET) ging mit 13 % niedrigerer Sterblichkeit einher, geringe Fitness mit deutlich höherem Risiko.

Studientyp
Meta-Analyse
Teilnehmende
102.980
Dauer
Je nach Kohorte mehrere Jahre Beobachtung
Dosis
Gemessene maximale Ausdauerleistung in MET

Kapitel 1:Wer wurde untersucht?

Gesunde Männer und Frauen, 33 Kohortenstudien.

Kapitel 2:Was kam raus?

Pro 1 MET höherer Fitness sank das Sterberisiko um 13 % und das Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse um 15 %. Menschen mit geringer Fitness (unter 7,9 MET) hatten ein 70 % höheres Sterberisiko als Menschen mit hoher Fitness.

Kapitel 3:Veona-Einordnung

Gute Studien am Menschen, sinnvolle Dosis.

Fitness wurde gemessen, nicht erfragt, und der Zusammenhang ist sehr stabil. Er zeigt aber nicht, dass gezieltes Training das Risiko im selben Maß senkt.

Kapitel 4:Grenzen der Studie

  • Beobachtungsdaten, kein Nachweis von Ursache und Wirkung
  • Fitness nur einmal gemessen
  • Fitness hängt auch von Genetik und Gesundheit ab

Kapitel 5:Quelle

Kodama et al., JAMA 2009 ↗

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Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.