Veröffentlicht August 2023Im Lab seit 21. Oktober 2026

Schon wenig Bewegung zählt

Der größte Unterschied im Risiko liegt zwischen gar keiner Bewegung und 150 Minuten pro Woche, darüber werden die Vorteile kleiner.

Studientyp
Meta-Analyse
Teilnehmende
–
Dauer
Je nach Kohorte mehrere Jahre Beobachtung
Dosis
Freizeitbewegung von null bis über 17,5 MET-Stunden pro Woche

Kapitel 1:Wer wurde untersucht?

Allgemeinbevölkerung aus 94 Kohorten mit über 30 Millionen Teilnehmenden.

Kapitel 2:Was kam raus?

Bei einer Menge, die 150 Minuten moderater Bewegung pro Woche entspricht, lag das Sterberisiko 31 % niedriger als ohne Bewegung, für Herz-Kreislauf-Erkrankungen 29 % und für Krebssterblichkeit 15 %. Der Nutzen stieg am steilsten am unteren Ende. Hätten alle Inaktiven diese Menge erreicht, wären rechnerisch etwa 16 % der vorzeitigen Todesfälle vermieden worden.

Kapitel 3:Veona-Einordnung

Gute Studien am Menschen, sinnvolle Dosis.

Sehr große Datenbasis mit klarer Dosis-Wirkungs-Kurve. Besonders Inaktive profitieren schon von kleinen Steigerungen.

Kapitel 4:Grenzen der Studie

  • Bewegung meist per Fragebogen erfasst
  • Beobachtungsdaten, kein Nachweis von Ursache und Wirkung
  • Nur Freizeitbewegung, keine Arbeitsbewegung

Kapitel 5:Quelle

Garcia et al., Br J Sports Med 2023 ↗

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Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.