Bewegungsmenge und Sterblichkeit
Wer die empfohlenen 150 Minuten Bewegung pro Woche erreicht, hat ein um rund 31 % niedrigeres Sterberisiko als Inaktive, schon weniger bringt etwas.
- Studientyp
- Kohorte
- Teilnehmende
- 661.137
- Dauer
- Median 14,2 Jahre Beobachtung
- Dosis
- Moderate bis intensive Freizeitbewegung, von keiner bis über das Zehnfache der Empfehlung
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Erwachsene aus 6 Kohorten in den USA und Europa, im Median 62 Jahre.
Kapitel 2:Was kam raus?
Unterhalb der Empfehlung lag das Sterberisiko 20 % niedriger als bei Inaktiven, beim Ein- bis Zweifachen der Empfehlung 31 % und beim Drei- bis Fünffachen 39 %. Auch beim Zehnfachen zeigte sich kein Schaden.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Sehr große, gemeinsam ausgewertete Datenbasis. Der Großteil des Nutzens wird schon mit der Mindestempfehlung erreicht.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Bewegung per Fragebogen erfasst
- Beobachtungsdaten, kein Nachweis von Ursache und Wirkung
- Bewegung nur zu Beginn erhoben
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Zone-2-Ausdauertraining
- Substanz
Schon wenig Bewegung zählt
Der größte Unterschied im Risiko liegt zwischen gar keiner Bewegung und 150 Minuten pro Woche, darüber werden die Vorteile kleiner.
Meta-Analyse
· 21. Okt. - Substanz
Moderate und intensive Bewegung über 30 Jahre
150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche gingen über 30 Jahre mit 19 bis 25 % niedrigerer Sterblichkeit einher.
Kohorte · 116.221 Teilnehmende
· 19. Okt. - Substanz
Training und Blutdruck
Ausdauertraining senkt den Blutdruck, am stärksten bei Menschen mit Bluthochdruck.
Meta-Analyse · 5.223 Teilnehmende
· 24. Sept. - Substanz
Ausdauertraining, Fitness und Blutwerte
In 160 randomisierten Studien verbesserte Training die Fitness, die Blutfette und mehrere Marker der Insulinempfindlichkeit.
Meta-Analyse · 7.487 Teilnehmende
· 22. Sept.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.