Veröffentlicht Mai 2019Im Lab seit 26. Oktober 2026

Lebenssinn und Sterblichkeit ab 50

US-Amerikaner über 50 mit dem geringsten Lebenssinn starben in den folgenden Jahren mehr als doppelt so häufig wie die mit dem stärksten.

Studientyp
Kohorte
Teilnehmende
6.985
Dauer
2006 bis 2010 beobachtet
Dosis
Lebenssinn per Fragebogen mit 7 Fragen, eingeteilt in 5 Stufen

Kapitel 1:Wer wurde untersucht?

US-Erwachsene über 50 Jahre aus der Health and Retirement Study, im Mittel 69 Jahre.

Kapitel 2:Was kam raus?

In der niedrigsten Stufe war das Sterberisiko 2,4-mal so hoch wie in der höchsten (Hazard Ratio 2,43). Auch Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren häufiger (2,66).

Kapitel 3:Veona-Einordnung

Belegt, aber nur für bestimmte Ziele oder Ausgangslagen.

Ein starker Zusammenhang in einer großen, landesweiten Stichprobe. Kranke Menschen empfinden womöglich weniger Lebenssinn, die Richtung ist nicht geklärt.

Kapitel 4:Grenzen der Studie

  • Beobachtungsdaten, umgekehrte Kausalität möglich
  • Lebenssinn nur einmal erfasst
  • Kurze Beobachtung von etwa 4 Jahren

Kapitel 5:Quelle

Alimujiang et al., JAMA Netw Open 2019 ↗

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Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.