Lebenssinn, Sterblichkeit und Herz
Ein hohes Gefühl von Lebenssinn ging mit 17 % weniger Todesfällen und 17 % weniger Herz-Kreislauf-Ereignissen einher.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- 136.265
- Dauer
- Je nach Studie mehrere Jahre Beobachtung
- Dosis
- Lebenssinn, mit verschiedenen Fragebögen gemessen
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Erwachsene aus 10 prospektiven Studien, unter anderem aus den USA und Japan.
Kapitel 2:Was kam raus?
Gepoolt war das Risiko für Tod (relatives Risiko 0,83) und für Herz-Kreislauf-Ereignisse (0,83) bei hohem Lebenssinn niedriger. Die Ergebnisse waren über Länder, Fragebögen und Alter ähnlich.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Ein konsistenter Zusammenhang über mehrere Länder. Ob gezielte Programme für mehr Lebenssinn die Gesundheit verbessern, ist kaum untersucht.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Nur 10 Studien
- Beobachtungsdaten
- Unterschiedliche Definitionen von Lebenssinn
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Sinn und Lebensziel
- Kommt drauf an
Lebenssinn und Sterblichkeit ab 50
US-Amerikaner über 50 mit dem geringsten Lebenssinn starben in den folgenden Jahren mehr als doppelt so häufig wie die mit dem stärksten.
Kohorte · 6.985 Teilnehmende
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Ikigai und Sterblichkeit in Japan
Japaner ohne Ikigai, also ohne das Gefühl, dass sich das Leben lohnt, starben häufiger, vor allem an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Kohorte · 43.391 Teilnehmende
· 26. Okt. - Unklar
Ehrenamt und Bewegung im Alter
Ältere Frauen, die zwei Jahre lang an Schulen ehrenamtlich halfen, gingen täglich rund 1.500 Schritte mehr als die Kontrollgruppe, bei Männern zeigte sich das nicht.
RCT · 123 Teilnehmende
· 26. Okt. - Unklar
Ehrenamt und Gesundheit
Ehrenamtlich Tätige lebten in Beobachtungsstudien länger und waren zufriedener, in RCTs bestätigte sich der Nutzen für die Psyche nicht.
Meta-Analyse
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.