Ehrenamt und Gesundheit
Ehrenamtlich Tätige lebten in Beobachtungsstudien länger und waren zufriedener, in RCTs bestätigte sich der Nutzen für die Psyche nicht.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- –
- Dauer
- Je nach Studie unterschiedlich
- Dosis
- Formelles Ehrenamt, verglichen mit keinem Ehrenamt
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Erwachsene, 40 Arbeiten, darunter 5 RCTs und 17 Kohortenstudien.
Kapitel 2:Was kam raus?
In Kohortenstudien ging Ehrenamt mit weniger Depression, mehr Lebenszufriedenheit und Wohlbefinden einher, nicht aber mit besserer körperlicher Gesundheit. In fünf Kohortenstudien war das Sterberisiko um 22 % geringer. Die experimentellen Studien bestätigten diese Ergebnisse nicht.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Der Zusammenhang ist plausibel, aber vor allem beobachtet. Wer gesund ist, engagiert sich auch eher.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Wenige und kleine RCTs
- Beobachtungsdaten anfällig für Gesundheits-Verzerrung
- Literaturstand Januar 2013
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Sinn und Lebensziel
- Kommt drauf an
Lebenssinn und Sterblichkeit ab 50
US-Amerikaner über 50 mit dem geringsten Lebenssinn starben in den folgenden Jahren mehr als doppelt so häufig wie die mit dem stärksten.
Kohorte · 6.985 Teilnehmende
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Ikigai und Sterblichkeit in Japan
Japaner ohne Ikigai, also ohne das Gefühl, dass sich das Leben lohnt, starben häufiger, vor allem an Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Kohorte · 43.391 Teilnehmende
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Lebenssinn, Sterblichkeit und Herz
Ein hohes Gefühl von Lebenssinn ging mit 17 % weniger Todesfällen und 17 % weniger Herz-Kreislauf-Ereignissen einher.
Meta-Analyse · 136.265 Teilnehmende
· 26. Okt. - Unklar
Ehrenamt und Bewegung im Alter
Ältere Frauen, die zwei Jahre lang an Schulen ehrenamtlich halfen, gingen täglich rund 1.500 Schritte mehr als die Kontrollgruppe, bei Männern zeigte sich das nicht.
RCT · 123 Teilnehmende
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.