Meditation gegen Stress
Achtsamkeitsprogramme linderten Angst, Depression und Schmerzen mit kleinen bis moderaten Effekten, waren aber nicht besser als andere aktive Behandlungen.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- 3.515
- Dauer
- Meist 8 Wochen, Nachbeobachtung bis 6 Monate
- Dosis
- Strukturierte Meditationsprogramme, vor allem Achtsamkeit
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Erwachsene mit unterschiedlichen Beschwerden, 47 RCTs mit aktiver Kontrollgruppe.
Kapitel 2:Was kam raus?
Mit mäßiger Sicherheit verbesserten sich Angst (Effektstärke 0,38 nach 8 Wochen), Depression (0,30) und Schmerzen (0,33). Für Stress und Lebensqualität war die Evidenz schwach, für Stimmung, Aufmerksamkeit, Schlaf und Gewicht fehlte ein Nachweis. Gegenüber Medikamenten, Sport oder anderen Verhaltenstherapien war Meditation nicht überlegen.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Eine strenge Auswertung, weil nur Studien mit aktiver Kontrolle zählten. Meditation hilft messbar, ist aber kein Wundermittel.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Literaturstand 2012
- Sehr unterschiedliche Programme und Gruppen
- Kleine Effekte, oft nur kurzfristig
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Meditation
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Achtsamkeit und Schlaf
Achtsamkeitsmeditation verbesserte die Schlafqualität im Vergleich zu unspezifischen Kontrollgruppen, nicht aber im Vergleich zu bewährten Schlaftherapien.
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Meditation und Blutdruck
In randomisierten Studien senkte Meditation den Blutdruck um wenige mmHg.
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Achtsamkeit bei psychischen Erkrankungen
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· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.