Veröffentlicht März 2014Im Lab seit 26. Oktober 2026

Meditation gegen Stress

Achtsamkeitsprogramme linderten Angst, Depression und Schmerzen mit kleinen bis moderaten Effekten, waren aber nicht besser als andere aktive Behandlungen.

Studientyp
Meta-Analyse
Teilnehmende
3.515
Dauer
Meist 8 Wochen, Nachbeobachtung bis 6 Monate
Dosis
Strukturierte Meditationsprogramme, vor allem Achtsamkeit

Kapitel 1:Wer wurde untersucht?

Erwachsene mit unterschiedlichen Beschwerden, 47 RCTs mit aktiver Kontrollgruppe.

Kapitel 2:Was kam raus?

Mit mäßiger Sicherheit verbesserten sich Angst (Effektstärke 0,38 nach 8 Wochen), Depression (0,30) und Schmerzen (0,33). Für Stress und Lebensqualität war die Evidenz schwach, für Stimmung, Aufmerksamkeit, Schlaf und Gewicht fehlte ein Nachweis. Gegenüber Medikamenten, Sport oder anderen Verhaltenstherapien war Meditation nicht überlegen.

Kapitel 3:Veona-Einordnung

Gute Studien am Menschen, sinnvolle Dosis.

Eine strenge Auswertung, weil nur Studien mit aktiver Kontrolle zählten. Meditation hilft messbar, ist aber kein Wundermittel.

Kapitel 4:Grenzen der Studie

  • Literaturstand 2012
  • Sehr unterschiedliche Programme und Gruppen
  • Kleine Effekte, oft nur kurzfristig

Kapitel 5:Quelle

Goyal et al., JAMA Intern Med 2014 ↗

Weitere Studien zu Meditation

Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.