Achtsamkeit bei psychischen Erkrankungen
Achtsamkeitsprogramme wirkten bei psychischen Erkrankungen ähnlich gut wie bewährte Therapien, aber nicht besser.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- 12.005
- Dauer
- Je nach Studie unterschiedlich
- Dosis
- Achtsamkeitsbasierte Programme wie MBSR oder MBCT
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Menschen mit psychischen Erkrankungen, 142 Studiengruppen.
Kapitel 2:Was kam raus?
Achtsamkeit war besser als keine Behandlung (d 0,55) und als Kontrollangebote. Gegenüber bewährten Behandlungen wie Psychotherapie oder Medikamenten gab es keinen Unterschied. Am klarsten war die Evidenz bei Depression, Schmerzen, Rauchen und Sucht.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Achtsamkeit ist eine ernstzunehmende Option, aber im Vergleich mit anderen wirksamen Behandlungen nicht überlegen.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Sehr unterschiedliche Erkrankungen und Programme
- Ein Autor leitet eine gemeinnützige Achtsamkeitsorganisation
- Qualität der Einzelstudien schwankt
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Meditation
- Substanz
Meditation gegen Stress
Achtsamkeitsprogramme linderten Angst, Depression und Schmerzen mit kleinen bis moderaten Effekten, waren aber nicht besser als andere aktive Behandlungen.
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Achtsamkeit und Schlaf
Achtsamkeitsmeditation verbesserte die Schlafqualität im Vergleich zu unspezifischen Kontrollgruppen, nicht aber im Vergleich zu bewährten Schlaftherapien.
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In randomisierten Studien senkte Meditation den Blutdruck um wenige mmHg.
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Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.