Kaltes Wasser und Stimmung
Die Studien deuten auf bessere Stimmung und weniger Stress durch kaltes Wasser hin, belegt ist das nach Einschätzung der Autoren aber nicht.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- 4.105
- Dauer
- Je nach Studie unterschiedlich
- Dosis
- Kalte Duschen, Kältebäder oder Winterschwimmen
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Erwachsene, 13 Studien zu kalten Duschen, Eisbädern und Winterschwimmen.
Kapitel 2:Was kam raus?
Die gepoolten Werte fielen für depressive Beschwerden, Stress, Wohlbefinden und Stimmung meist zugunsten der Kälte aus, mit großer Unsicherheit. Beschränkt auf Studien mit Kontrollgruppe wurden mehrere Effekte kleiner. Bei Angst zeigte sich kaum ein Nutzen.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Die bisher umfassendste Auswertung zur Psyche. Die meisten Studien hatten ein hohes Verzerrungsrisiko, Kälte gilt danach nicht als Behandlung psychischer Erkrankungen.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Viele Studien ohne Kontrollgruppe
- Hohes Verzerrungsrisiko in den meisten Studien
- Sehr unterschiedliche Formen und Dauer der Kälte
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Eisbaden und Cold Plunge
- Substanz
Kaltes Wasser und Stresshormone
Eine Stunde in 14 °C kaltem Wasser steigerte den Noradrenalinspiegel um 530 %, warmes Wasser nicht.
Kohorte
· 26. Okt. - Unklar
Kaltwasser und Wohlbefinden
Kälte-Anwendungen erhöhten kurzfristig Entzündungswerte und senkten Stress nur zu einem Messzeitpunkt, die Stimmung besserte sich nicht.
Meta-Analyse · 3.177 Teilnehmende
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Kältebad nach dem Krafttraining
Wer nach jedem Krafttraining 10 Minuten ins kalte Wasser ging, baute in 12 Wochen weniger Kraft und Muskelmasse auf.
RCT · 21 Teilnehmende
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Kältebad und Kraftzuwachs
Kältebäder nach dem Krafttraining verringerten den Kraftzuwachs leicht, vor allem wenn nur die trainierten Beine oder Arme gekühlt wurden.
Meta-Analyse · 170 Teilnehmende
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.