Kaltes Wasser und Stresshormone
Eine Stunde in 14 °C kaltem Wasser steigerte den Noradrenalinspiegel um 530 %, warmes Wasser nicht.
- Studientyp
- Kohorte
- Teilnehmende
- –
- Dauer
- Je eine Stunde Wasserbad bei verschiedenen Temperaturen
- Dosis
- Kopf-außen-Bad bei 32 °C, 20 °C und 14 °C
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Junge, gesunde Männer.
Kapitel 2:Was kam raus?
Bei 14 °C stiegen Noradrenalin um 530 % und Dopamin um 250 %, der Energieumsatz um 350 %. Puls und Blutdruck stiegen leicht um 5 bis 8 %. Bei 32 °C sanken Puls und Blutdruck dagegen.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Eine klassische Laborstudie, die zeigt, wie stark Kälte das sympathische Nervensystem aktiviert. Das erklärt das Wachheitsgefühl, sagt aber nichts über einen gesundheitlichen Nutzen.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Kleine experimentelle Laborstudie ohne Gesundheitsendpunkte
- Nur junge Männer
- Eine Stunde im Wasser ist viel länger als ein übliches Eisbad
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Eisbaden und Cold Plunge
- Unklar
Kaltes Wasser und Stimmung
Die Studien deuten auf bessere Stimmung und weniger Stress durch kaltes Wasser hin, belegt ist das nach Einschätzung der Autoren aber nicht.
Meta-Analyse · 4.105 Teilnehmende
· 26. Okt. - Unklar
Kaltwasser und Wohlbefinden
Kälte-Anwendungen erhöhten kurzfristig Entzündungswerte und senkten Stress nur zu einem Messzeitpunkt, die Stimmung besserte sich nicht.
Meta-Analyse · 3.177 Teilnehmende
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Kältebad nach dem Krafttraining
Wer nach jedem Krafttraining 10 Minuten ins kalte Wasser ging, baute in 12 Wochen weniger Kraft und Muskelmasse auf.
RCT · 21 Teilnehmende
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Kältebad und Kraftzuwachs
Kältebäder nach dem Krafttraining verringerten den Kraftzuwachs leicht, vor allem wenn nur die trainierten Beine oder Arme gekühlt wurden.
Meta-Analyse · 170 Teilnehmende
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.