Veröffentlicht März 2000Im Lab seit 26. Oktober 2026

Kaltes Wasser und Stresshormone

Eine Stunde in 14 °C kaltem Wasser steigerte den Noradrenalinspiegel um 530 %, warmes Wasser nicht.

Studientyp
Kohorte
Teilnehmende
–
Dauer
Je eine Stunde Wasserbad bei verschiedenen Temperaturen
Dosis
Kopf-außen-Bad bei 32 °C, 20 °C und 14 °C

Kapitel 1:Wer wurde untersucht?

Junge, gesunde Männer.

Kapitel 2:Was kam raus?

Bei 14 °C stiegen Noradrenalin um 530 % und Dopamin um 250 %, der Energieumsatz um 350 %. Puls und Blutdruck stiegen leicht um 5 bis 8 %. Bei 32 °C sanken Puls und Blutdruck dagegen.

Kapitel 3:Veona-Einordnung

Gute Studien am Menschen, sinnvolle Dosis.

Eine klassische Laborstudie, die zeigt, wie stark Kälte das sympathische Nervensystem aktiviert. Das erklärt das Wachheitsgefühl, sagt aber nichts über einen gesundheitlichen Nutzen.

Kapitel 4:Grenzen der Studie

  • Kleine experimentelle Laborstudie ohne Gesundheitsendpunkte
  • Nur junge Männer
  • Eine Stunde im Wasser ist viel länger als ein übliches Eisbad

Kapitel 5:Quelle

Šrámek et al., Eur J Appl Physiol 2000 ↗

Weitere Studien zu Eisbaden und Cold Plunge

Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.