Wenig Alkohol und Krebsrisiko
Schon bis zu ein Getränk am Tag ging mit einem höheren Risiko für Krebs in Mund und Rachen, Speiseröhre und Brust einher.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- –
- Dauer
- Je nach Studie unterschiedlich
- Dosis
- Leichtes Trinken, höchstens ein Getränk pro Tag, verglichen mit keinem Alkohol
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Daten aus 222 Studien mit rund 92.000 wenig Trinkenden und 60.000 Abstinenten mit Krebs.
Kapitel 2:Was kam raus?
Leichtes Trinken war mit 17 % mehr Krebs in Mund und Rachen, 30 % mehr Plattenepithelkarzinomen der Speiseröhre und 5 % mehr Brustkrebs verbunden. Für Darm, Leber und Kehlkopf zeigte sich bei diesen kleinen Mengen kein Zusammenhang.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Stützt die Einstufung von Alkohol als krebserregend auch für kleine Mengen. Das zusätzliche Risiko pro Person ist klein, betrifft aber viele Menschen.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Beobachtungsdaten, teils Fall-Kontroll-Studien
- Trinkmengen beruhen auf Selbstangaben
- Nur Studien bis 2010
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Alkohol reduzieren
- Substanz
Moderates Trinken und Sterblichkeit
Nach Korrektur typischer Verzerrungen hatten Menschen mit wenig oder moderatem Alkoholkonsum kein signifikant niedrigeres Sterberisiko als lebenslang Abstinente.
Meta-Analyse · 4.838.825 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Alkohol am Abend und Schlaf
Schon etwa zwei Getränke am Abend verkürzten den REM-Schlaf, mit höheren Mengen wurde die Störung stärker.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Alkohol und nächtliche Erholung
An Tagen mit Alkohol zeigte die Herzfrequenzvariabilität in den ersten Schlafstunden weniger Erholung, schon bei kleinen Mengen.
Kohorte · 4.098 Teilnehmende
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.