Alkohol und nächtliche Erholung
An Tagen mit Alkohol zeigte die Herzfrequenzvariabilität in den ersten Schlafstunden weniger Erholung, schon bei kleinen Mengen.
- Studientyp
- Kohorte
- Teilnehmende
- 4.098
- Dauer
- Mehrere Tage mit und ohne Alkohol pro Person
- Dosis
- Selbst angegebene Alkoholmenge, eingeteilt in wenig (bis 0,25 g pro kg), mittel und viel
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Berufstätige in Finnland mit Herzfrequenzmessung im Alltag.
Kapitel 2:Was kam raus?
Die aus der Herzfrequenzvariabilität berechnete Erholung sank im Vergleich zu alkoholfreien Tagen um 9, 24 und 39 Prozentpunkte bei wenig, mittel und viel Alkohol. Sportliche und junge Menschen waren nicht geschützt.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Große Alltagsdaten mit Vergleich innerhalb derselben Person. Gemessen wurde aber nur die Herzfrequenz, nicht die Schlafphasen.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Beobachtungsdaten ohne Zufallszuteilung
- Alkohol selbst angegeben
- Zwei Autoren arbeiten für Firstbeat, eine Firma für Herzfrequenzanalysen
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Alkohol reduzieren
- Substanz
Moderates Trinken und Sterblichkeit
Nach Korrektur typischer Verzerrungen hatten Menschen mit wenig oder moderatem Alkoholkonsum kein signifikant niedrigeres Sterberisiko als lebenslang Abstinente.
Meta-Analyse · 4.838.825 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Wenig Alkohol und Krebsrisiko
Schon bis zu ein Getränk am Tag ging mit einem höheren Risiko für Krebs in Mund und Rachen, Speiseröhre und Brust einher.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Substanz
Alkohol am Abend und Schlaf
Schon etwa zwei Getränke am Abend verkürzten den REM-Schlaf, mit höheren Mengen wurde die Störung stärker.
Meta-Analyse
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.