Moderates Trinken und Sterblichkeit
Nach Korrektur typischer Verzerrungen hatten Menschen mit wenig oder moderatem Alkoholkonsum kein signifikant niedrigeres Sterberisiko als lebenslang Abstinente.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- 4.838.825
- Dauer
- Je nach Studie unterschiedlich
- Dosis
- Durchschnittliche Alkoholmenge pro Tag, verglichen mit lebenslangem Verzicht
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Erwachsene aus 107 Kohortenstudien.
Kapitel 2:Was kam raus?
Bei gelegentlichem Trinken und bei bis zu 24 g Alkohol pro Tag war das Sterberisiko nicht signifikant niedriger. Ab 45 g pro Tag stieg es um 19 %, ab 65 g um 35 %. Bei Frauen stieg das Risiko schon bei geringeren Mengen.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Die frühere Annahme eines Schutzeffekts beruhte vor allem auf Verzerrungen, etwa weil ehemalige, oft kranke Trinkende als Abstinente gezählt wurden. Ein Nutzen kleiner Mengen ist damit nicht belegt.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Nur Beobachtungsstudien
- Trinkmengen beruhen auf Selbstangaben
- Qualität der eingeschlossenen Studien sehr unterschiedlich
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Alkohol reduzieren
- Substanz
Wenig Alkohol und Krebsrisiko
Schon bis zu ein Getränk am Tag ging mit einem höheren Risiko für Krebs in Mund und Rachen, Speiseröhre und Brust einher.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Substanz
Alkohol am Abend und Schlaf
Schon etwa zwei Getränke am Abend verkürzten den REM-Schlaf, mit höheren Mengen wurde die Störung stärker.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Alkohol und nächtliche Erholung
An Tagen mit Alkohol zeigte die Herzfrequenzvariabilität in den ersten Schlafstunden weniger Erholung, schon bei kleinen Mengen.
Kohorte · 4.098 Teilnehmende
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.