Soziale Beziehungen und Lebenserwartung
Menschen mit stärkeren sozialen Beziehungen hatten eine um 50 % höhere Überlebenschance.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- 308.849
- Dauer
- Im Mittel 7,5 Jahre Beobachtung
- Dosis
- Verschiedene Maße sozialer Beziehungen, von Wohnsituation bis soziale Einbindung
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Erwachsene, im Mittel 64 Jahre, 148 Studien.
Kapitel 2:Was kam raus?
Über alle Studien lag die Chance zu überleben mit stärkeren Beziehungen um 50 % höher (Odds Ratio 1,50). Am stärksten war der Zusammenhang für umfassende Maße sozialer Einbindung (1,91), am schwächsten für allein oder mit anderen leben (1,19, nicht gesichert).
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Eine sehr große Datenbasis, und das Ergebnis war über Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand stabil. Die Autoren vergleichen die Größenordnung mit bekannten Risikofaktoren, ursächlich belegen lässt sich das mit Beobachtungsdaten nicht.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Beobachtungsstudien, umgekehrte Kausalität möglich
- Sehr unterschiedliche Maße für soziale Beziehungen
- Datenstand von 2010
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Soziale Kontakte pflegen
- Substanz
Einsamkeit, Herzinfarkt und Schlaganfall
Schwache soziale Beziehungen gingen mit 29 % mehr koronarer Herzkrankheit und 32 % mehr Schlaganfällen einher.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Substanz
Einsamkeit und Demenzrisiko
Einsame Menschen erkrankten um 31 % häufiger an Demenz, auch wenn Depression und soziale Isolation berücksichtigt wurden.
Meta-Analyse · 608.561 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Soziale Isolation und Sterblichkeit
Sozial isolierte Menschen hatten in 90 Kohortenstudien ein um 32 % höheres Sterberisiko, einsame um 14 %.
Meta-Analyse · 2.205.199 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Einsamkeit als Sterberisiko
Soziale Isolation, Einsamkeit und Alleinleben erhöhten das Sterberisiko um 26 bis 32 %, vergleichbar mit bekannten Risikofaktoren.
Meta-Analyse
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.