Einsamkeit als Sterberisiko
Soziale Isolation, Einsamkeit und Alleinleben erhöhten das Sterberisiko um 26 bis 32 %, vergleichbar mit bekannten Risikofaktoren.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- –
- Dauer
- Je nach Studie mehrere Jahre Beobachtung
- Dosis
- Objektive soziale Isolation, gefühlte Einsamkeit und Alleinleben
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Erwachsene aus Langzeitstudien weltweit.
Kapitel 2:Was kam raus?
Nach Berücksichtigung anderer Einflüsse war das Sterberisiko bei sozialer Isolation um 29 %, bei Einsamkeit um 26 % und bei Alleinleben um 32 % erhöht. Objektive und gefühlte Isolation unterschieden sich nicht. Bei unter 65-Jährigen war der Zusammenhang stärker.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Eine der Arbeiten, auf die sich Gesundheitsorganisationen bei der Einstufung von Einsamkeit als Gesundheitsrisiko stützen. Beobachtungsdaten, keine Ursache-Wirkung.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Beobachtungsstudien
- Gesundheitszustand zu Beginn beeinflusst die Ergebnisse
- Unterschiedliche Messinstrumente
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Soziale Kontakte pflegen
- Substanz
Einsamkeit, Herzinfarkt und Schlaganfall
Schwache soziale Beziehungen gingen mit 29 % mehr koronarer Herzkrankheit und 32 % mehr Schlaganfällen einher.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Substanz
Einsamkeit und Demenzrisiko
Einsame Menschen erkrankten um 31 % häufiger an Demenz, auch wenn Depression und soziale Isolation berücksichtigt wurden.
Meta-Analyse · 608.561 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Soziale Isolation und Sterblichkeit
Sozial isolierte Menschen hatten in 90 Kohortenstudien ein um 32 % höheres Sterberisiko, einsame um 14 %.
Meta-Analyse · 2.205.199 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Soziale Beziehungen und Lebenserwartung
Menschen mit stärkeren sozialen Beziehungen hatten eine um 50 % höhere Überlebenschance.
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· 11. Sept.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.