Veröffentlicht Juli 2016Im Lab seit 26. Oktober 2026

Einsamkeit, Herzinfarkt und Schlaganfall

Schwache soziale Beziehungen gingen mit 29 % mehr koronarer Herzkrankheit und 32 % mehr Schlaganfällen einher.

Studientyp
Meta-Analyse
Teilnehmende
–
Dauer
3 bis 21 Jahre Beobachtung
Dosis
Einsamkeit oder soziale Isolation, unterschiedlich gemessen

Kapitel 1:Wer wurde untersucht?

Erwachsene in Ländern mit hohem Einkommen, 16 Langzeit-Datensätze.

Kapitel 2:Was kam raus?

Gepoolt war das Risiko für eine neue koronare Herzkrankheit um 29 % höher (relatives Risiko 1,29), für einen Schlaganfall um 32 % (1,32). Zwischen Männern und Frauen gab es keinen Unterschied.

Kapitel 3:Veona-Einordnung

Gute Studien am Menschen, sinnvolle Dosis.

Ein gleichgerichteter Zusammenhang aus Langzeitstudien. Ob mehr Kontakte das Risiko senken, ist damit nicht gezeigt.

Kapitel 4:Grenzen der Studie

  • Beobachtungsstudien, umgekehrte Kausalität möglich
  • Einsamkeit und Isolation unterschiedlich erfasst
  • Nur Länder mit hohem Einkommen

Kapitel 5:Quelle

Valtorta et al., Heart 2016 ↗

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Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.