Einsamkeit und Demenzrisiko
Einsame Menschen erkrankten um 31 % häufiger an Demenz, auch wenn Depression und soziale Isolation berücksichtigt wurden.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- 608.561
- Dauer
- Je nach Studie mehrere Jahre Beobachtung
- Dosis
- Einsamkeit, per Fragebogen erfasst
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Erwachsene aus 21 Langzeitstudien.
Kapitel 2:Was kam raus?
Einsamkeit ging mit einem höheren Risiko für Demenz insgesamt (Hazard Ratio 1,31), Alzheimer (1,39) und vaskuläre Demenz (1,74) einher, außerdem mit mehr leichter kognitiver Beeinträchtigung (1,15). Die Zusammenhänge blieben bestehen, wenn Depression, soziale Isolation oder andere Risikofaktoren herausgerechnet wurden.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Die bisher größte Auswertung zu Einsamkeit und Demenz. Frühe, noch unerkannte Demenz kann aber selbst zu Rückzug führen.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Beobachtungsdaten, umgekehrte Kausalität möglich
- Große Unterschiede zwischen den Studien
- Wenige Studien zu einzelnen Demenzformen
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Soziale Kontakte pflegen
- Substanz
Einsamkeit, Herzinfarkt und Schlaganfall
Schwache soziale Beziehungen gingen mit 29 % mehr koronarer Herzkrankheit und 32 % mehr Schlaganfällen einher.
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Soziale Isolation und Sterblichkeit
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Einsamkeit als Sterberisiko
Soziale Isolation, Einsamkeit und Alleinleben erhöhten das Sterberisiko um 26 bis 32 %, vergleichbar mit bekannten Risikofaktoren.
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Soziale Beziehungen und Lebenserwartung
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· 11. Sept.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.