Veröffentlicht Januar 2026Im Lab seit 26. Oktober 2026

Geschwindigkeitstraining und Demenz nach 20 Jahren

Nach 20 Jahren war das Demenzrisiko nur bei denen niedriger, die das Geschwindigkeitstraining mit Auffrischungssitzungen gemacht hatten.

Studientyp
RCT
Teilnehmende
2.021
Dauer
1999 bis 2019
Dosis
Geschwindigkeits-, Gedächtnis- oder Denktraining, teils mit Auffrischungssitzungen

Kapitel 1:Wer wurde untersucht?

Teilnehmende der ACTIVE-Studie mit gesetzlicher US-Krankenversicherung Medicare.

Kapitel 2:Was kam raus?

Mit Geschwindigkeitstraining plus mindestens einer Auffrischung war eine ärztlich abgerechnete Demenzdiagnose um 25 % seltener (Hazard Ratio 0,75). Ohne Auffrischung gab es keinen Unterschied (1,01). Gedächtnis- und Denktraining hatten keinen Effekt.

Kapitel 3:Veona-Einordnung

Belegt, aber nur für bestimmte Ziele oder Ausgangslagen.

Die Langzeitdaten stützen das 10-Jahres-Ergebnis nur für die Untergruppe mit Auffrischung. Wer Auffrischungen besucht, ist möglicherweise auch sonst motivierter und gesünder.

Kapitel 4:Grenzen der Studie

  • Untergruppen-Auswertung nach Teilnahme an Auffrischungen
  • Demenz nur aus Abrechnungsdaten
  • Eine Mitautorin berät den Anbieter der Trainingssoftware

Kapitel 5:Quelle

Coe et al., Alzheimers Dement (N Y) 2026 ↗

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Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.