Intervall-Gehen bei Älteren
Fünf Monate Intervall-Gehen steigerten Beinkraft und Ausdauer stärker als gleichmäßiges Gehen und senkten den Blutdruck stärker.
- Studientyp
- RCT
- Teilnehmende
- 246
- Dauer
- 5 Monate
- Dosis
- Mindestens 5 Runden aus 3 Minuten schnellem und 3 Minuten langsamem Gehen an 4 oder mehr Tagen pro Woche, verglichen mit gleichmäßigem Gehen und keinem Training
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
246 Frauen und Männer in Japan, im Schnitt 63 Jahre alt.
Kapitel 2:Was kam raus?
In der Intervall-Gruppe stieg die Kniestreckkraft um 13 %, die Kniebeugekraft um 17 % und die maximale Sauerstoffaufnahme beim Gehen um 9 %. Das war jeweils mehr als in der Gruppe mit gleichmäßigem Gehen. Der obere Blutdruckwert sank stärker.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Gut gemachtes RCT mit klarem Vorteil für das Intervall-Gehen bei Fitness und Blutdruck. Harte Endpunkte wie Herzinfarkte wurden nicht untersucht.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Nur etwa die Hälfte der Intervall-Gruppe erreichte die Trainingsvorgaben
- Keine Verblindung möglich
- Nur japanische Teilnehmende
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Japanese Walking
- Substanz
Wie viel schnelles Gehen zählt
Je mehr Minuten im schnellen Tempo, desto größer der Nutzen, bis etwa 50 Minuten pro Woche. Langsames Gehen trug kaum dazu bei.
Kohorte · 679 Teilnehmende
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Intervall-Gehen bei Typ-2-Diabetes
Intervall-Gehen verbesserte Fitness, Körperfett und Blutzucker, gleichmäßiges Gehen mit gleichem Energieverbrauch nicht.
RCT · 32 Teilnehmende
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.