Veröffentlicht Juli 2022Im Lab seit 26. Oktober 2026

Langsames Atmen und Herzratenvariabilität

Langsames Atmen erhöhte die Herzratenvariabilität während der Übung, direkt danach und nach mehrwöchigem Training.

Studientyp
Meta-Analyse
Teilnehmende
–
Dauer
Einzelne Übungen bis mehrwöchige Programme
Dosis
Willentlich verlangsamtes Atmen, deutlich unter der üblichen Atemfrequenz

Kapitel 1:Wer wurde untersucht?

Erwachsene, 223 Studien.

Kapitel 2:Was kam raus?

Über alle drei Zeitpunkte stieg die vagal vermittelte Herzratenvariabilität, ein Maß für die Aktivität des Parasympathikus, also des Ruhenervs.

Kapitel 3:Veona-Einordnung

Gute Studien am Menschen, sinnvolle Dosis.

Eine sehr große Auswertung mit klarem Ergebnis für den Messwert. Ob eine höhere Herzratenvariabilität durch Atemübungen auch Krankheiten verhindert, zeigt sie nicht.

Kapitel 4:Grenzen der Studie

  • Herzratenvariabilität ist ein Zwischenwert, kein Gesundheitsergebnis
  • Sehr unterschiedliche Studien und Protokolle
  • Viele kleine Laborstudien

Kapitel 5:Quelle

Laborde et al., Neurosci Biobehav Rev 2022 ↗

Weitere Studien zu Atemübungen

Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.