Langsames Atmen und Herzratenvariabilität
Langsames Atmen erhöhte die Herzratenvariabilität während der Übung, direkt danach und nach mehrwöchigem Training.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- –
- Dauer
- Einzelne Übungen bis mehrwöchige Programme
- Dosis
- Willentlich verlangsamtes Atmen, deutlich unter der üblichen Atemfrequenz
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Erwachsene, 223 Studien.
Kapitel 2:Was kam raus?
Über alle drei Zeitpunkte stieg die vagal vermittelte Herzratenvariabilität, ein Maß für die Aktivität des Parasympathikus, also des Ruhenervs.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Eine sehr große Auswertung mit klarem Ergebnis für den Messwert. Ob eine höhere Herzratenvariabilität durch Atemübungen auch Krankheiten verhindert, zeigt sie nicht.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Herzratenvariabilität ist ein Zwischenwert, kein Gesundheitsergebnis
- Sehr unterschiedliche Studien und Protokolle
- Viele kleine Laborstudien
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Atemübungen
- Kommt drauf an
Langsames Atmen gegen Bluthochdruck
Langsames Atmen über mindestens vier Wochen senkte bei Bluthochdruck den Blutdruck um gut 5 mmHg systolisch.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Kommt drauf an
Atemübungen und Stimmung
Fünf Minuten Atemübungen täglich hoben die Stimmung etwas stärker als fünf Minuten Achtsamkeitsmeditation, am meisten mit verlängertem Ausatmen.
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Wim-Hof-Methode und Immunreaktion
Nach zehn Tagen Training mit Atemtechnik, Meditation und Kälte fiel die Entzündungsreaktion auf ein Bakteriengift im Labor schwächer aus.
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· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.