Zink

Zinkgluconat, -citrat, -bisglycinat, -picolinat

Verkürzt als Lutschtablette am ersten Tag vielleicht den Schnupfen. Wer es dauerhaft hoch dosiert schluckt, züchtet sich eher einen Kupfermangel als ein besseres Immunsystem.

Häufig in Präparaten
5–25 mg
Obergrenze
25 mg pro Tag gesamt (EFSA)
Eher knapp bei
Veganer Ernährung, viel Vollkorn ohne Fleisch
EU-Status
Als Lebensmittel zugelassen

Kapitel 1:Wirkung & Studienlage

  • Erkältung verkürzen

    Lutschtabletten, früh genommen, verkürzen Erkältungen in manchen Analysen etwas. Die Daten sind uneinheitlich.

  • Haut, Haare und Nägel bei Mangel

    Ein Mangel zeigt sich an der Haut, der Ausgleich hilft dann.

  • Akne

    Kleine Studien mit gemischten Ergebnissen.

  • Erkältungen vorbeugen ohne Mangel

    Dauerhafte Einnahme schützt gut Versorgte nicht belegbar.

Kapitel 2:Einnahme & Formen

  • Gut Versorgte brauchen kein Supplement. Fleisch, Käse, Hülsenfrüchte und Nüsse liefern Zink.
  • Bei Erkältung: Lutschtabletten in den ersten 24 Stunden, nur für wenige Tage.
  • Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schlägt für Nahrungsergänzung höchstens 6,5 mg Zink pro Tag vor, deutlich unter der Obergrenze.

Kapitel 3:Für wen & Risiken

  • Wochenlang hoch dosiert kann Zink einen Kupfermangel auslösen, mit Blutarmut und Nervenschäden.
  • Auf nüchternen Magen oft Übelkeit.
  • Zink in Nasensprays oder Nasengels kann den Geruchssinn dauerhaft schädigen. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat davor gewarnt.
  • Abstand halten zu bestimmten Antibiotika und Osteoporose-Mitteln.
Rechtsstatus EU: Erlaubt. Zugelassene EU-Aussagen etwa zu Immunsystem, Haut, Haaren und Nägeln.

Orientierung, keine medizinische Beratung.