Vitamin A
Kommt drauf anRetinol, Retinylester, Vorstufe Beta-Carotin
Auf der Haut als Retinol-Creme Goldstandard, als hoch dosierte Kapsel zum Schlucken ein unnötiges Risiko für Leber und Schwangerschaft.
- Steckt in
- Leber, Eiern, Milch, Karotten (als Beta-Carotin)
- Obergrenze
- 3.000 µg vorgeformtes Vitamin A pro Tag gesamt (EFSA)
- Besonders heikel
- Schwangerschaft
- EU-Status
- Als Lebensmittel zugelassen
Kapitel 1:Wirkung & Studienlage
Sehkraft und Haut bei Mangel
Ein echter Mangel schadet den Augen. In Deutschland ist er selten.
SubstanzHaut von innen ohne Mangel
Retinoide in Cremes sind gut untersucht, Kapseln für die Haut nicht.
HypeBeta-Carotin als Schutz
In großen Studien bei Rauchenden sogar mehr Lungenkrebs.
Hype
Kapitel 2:Einnahme & Formen
- Ohne ärztlich festgestellten Mangel kein Einzelpräparat.
- Bunte Gemüse liefern Beta-Carotin, daraus macht der Körper bei Bedarf Vitamin A.
Kapitel 3:Für wen & Risiken
- Hohe Dosen in der Schwangerschaft können das Kind schädigen. Schwangere meiden auch Leber. Vitamin-A-Präparate in der Schwangerschaft nur nach ärztlicher Rücksprache.
- Beta-Carotin-Präparate sind für Rauchende ungeeignet, darauf weist auch die EFSA hin.
- Dauerhaft zu viel Retinol kann Leber und Knochen schaden.
- Nicht mit Akne-Medikamenten auf Vitamin-A-Basis wie Isotretinoin kombinieren.
Rechtsstatus EU: Erlaubt. Zugelassene EU-Aussagen etwa zu Sehkraft, Haut und Immunsystem. Das BfR schlägt vor, Nahrungsergänzung kein Vitamin A zuzusetzen oder höchstens 200 µg pro Tag.
Orientierung, keine medizinische Beratung.
