Linolsäure im Blut und Herzrisiko
Mehr Linolsäure im Blut und Fettgewebe ging mit weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen und Herztoden einher.
- Studientyp
- Kohorte
- Teilnehmende
- 68.659
- Dauer
- Mediane Nachbeobachtung je nach Studie 2,5 bis 31,9 Jahre
- Dosis
- Linolsäure und Arachidonsäure, gemessen in Blut oder Fettgewebe
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
68.659 Erwachsene aus 30 Kohortenstudien in 13 Ländern.
Kapitel 2:Was kam raus?
Zwischen niedrigen und hohen Linolsäurewerten sank das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 7 %, für Herztod um 22 % und für Schlaganfall um 12 %. Arachidonsäure ging nicht mit höherem Risiko einher.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Große gepoolte Auswertung mit Messwerten statt Fragebögen. Spricht gegen die These, dass Omega-6-Fette aus Pflanzenölen dem Herz schaden.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Beobachtungsdaten
- Linolsäure im Blut hängt nicht nur von der Ernährung ab
- Unterschiedliche Messmethoden
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Samenöle meiden
- Substanz
Linolsäure und Entzündungswerte
Mehr Linolsäure in der Ernährung erhöhte die Entzündungswerte im Blut nicht.
Meta-Analyse · 1.377 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Weniger gesättigte Fette und Herzrisiko
Weniger gesättigte Fette senkten Herz-Kreislauf-Ereignisse um etwa 17 %, die Sterblichkeit änderte sich kaum.
Meta-Analyse · 56.675 Teilnehmende
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.