Ballaststoffe und chronische Erkrankungen
Viele Ballaststoffe gingen mit 15 bis 30 % weniger Sterblichkeit, Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Typ-2-Diabetes und Darmkrebs einher, am deutlichsten ab 25 bis 29 g pro Tag.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- –
- Dauer
- Beobachtungszeit je nach Studie, insgesamt rund 135 Millionen Personenjahre
- Dosis
- Ballaststoffe und Vollkorn aus der Ernährung, keine Präparate
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
185 prospektive Studien und 58 klinische Studien mit 4.635 Erwachsenen.
Kapitel 2:Was kam raus?
In Beobachtungsstudien hatten Menschen mit der höchsten Ballaststoffzufuhr 15 bis 30 % weniger Sterbefälle, Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Typ-2-Diabetes und Darmkrebs als jene mit der niedrigsten. In klinischen Studien senkten mehr Ballaststoffe Körpergewicht, systolischen Blutdruck und Gesamtcholesterin. Die größte Risikosenkung zeigte sich bei 25 bis 29 g pro Tag.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Beobachtungs- und Interventionsdaten passen zusammen, und es gibt eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung. Die Beweisqualität wurde als mittel eingestuft.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Krankheitsendpunkte nur aus Beobachtungsstudien
- Klinische Studien kurz und mit Risikofaktoren statt Erkrankungen
- Gilt für die Allgemeinbevölkerung, nicht für Menschen mit chronischen Erkrankungen
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Ballaststoffe und 30 Pflanzen pro Woche
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.