Jod

Kaliumiodid, in Jodsalz

In Schwangerschaft und Stillzeit gesetzte Empfehlung. Im normalen Alltag reicht Jodsalz – Algen-Drops aus dem Feed schießen die Schilddrüse eher ins Aus.

Schwangerschaft und Stillzeit
100 µg pro Tag zusätzlich, in der Schwangerschaft bis 150 µg (DGE)
Obergrenze
600 µg pro Tag gesamt (EFSA)
Hauptquelle
Jodsalz, Seefisch, Milch
EU-Status
Als Lebensmittel zugelassen

Kapitel 1:Wirkung & Studienlage

  • Versorgung in Schwangerschaft und Stillzeit

    Der Bedarf steigt, deshalb gibt es eine offizielle Empfehlung in Deutschland.

  • Schilddrüse ohne Mangel

    Mehr Jod als nötig bringt der Schilddrüse nichts.

  • Energie und Stoffwechsel

    Nur, wenn ein Mangel die Schilddrüse bremst.

Kapitel 2:Einnahme & Formen

  • Im Alltag: Jodsalz statt normalem Salz, auch beim Brot vom Bäcker darauf achten.
  • In Schwangerschaft und Stillzeit rät die DGE zusätzlich zu Jodsalz zu einem Präparat mit 100 µg, in der Schwangerschaft bis 150 µg.
  • Bei Schilddrüsenerkrankungen nur nach ärztlicher Absprache, auch in der Schwangerschaft.
  • Für andere Erwachsene schlägt das BfR in Nahrungsergänzung höchstens 100 µg pro Tag vor.

Kapitel 3:Für wen & Risiken

  • Getrocknete Algen und Algenpräparate können extrem viel Jod enthalten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt davor.
  • Bei Schilddrüsenüberfunktion oder Knoten kann zusätzliches Jod schaden.
  • Mehr ist nicht besser. Zu viel Jod kann die Schilddrüse ebenfalls stören.
Rechtsstatus EU: Erlaubt. Zugelassene EU-Aussagen etwa zu Schilddrüsenfunktion und Energiestoffwechsel.

Orientierung, keine medizinische Beratung.