BPC-157
HypeBody Protection Compound 157, synthetisches Peptid aus 15 Aminosäuren
Das „Wolverine-Peptid“ aus den Gym-Reels: Fast die gesamte Evidenz stammt aus Ratten – am Menschen gibt es null kontrollierte Studien, dafür ungeprüfte Graumarkt-Vials.
- Herkunft
- Abgeleitet von einem Eiweiß aus dem Magensaft
- Menschliche Daten
- Drei kleine Fallserien, keine RCT
- Form
- Meist zum Spritzen, verkauft als Research Peptide
- EU-Status
- Kein zugelassenes Arzneimittel, Dopingliste
Kapitel 1:Wirkung & Studienlage
Sehnen, Bänder und Verletzungen schneller heilen
Viele Rattenstudien. Am Menschen nur drei kleine Auswertungen ohne Vergleichsgruppe.
HypeMagen und Darm schützen
Tierdaten, keine klinischen Studien am Menschen.
HypeGelenkschmerzen
Eine rückblickende Auswertung weniger Patienten nach Spritzen ins Knie, ohne Kontrollgruppe.
Unklar
Kapitel 2:Einnahme & Formen
- Keine Empfehlung. Ohne Zulassung gibt es keine geprüfte Dosis, Reinheit oder Sterilität.
Kapitel 3:Für wen & Risiken
- Ware aus dem Netz ist nicht kontrolliert: Gehalt, Verunreinigungen und Keimfreiheit sind unbekannt.
- Selbst gespritzt drohen Infektionen und Abszesse.
- Steht auf der Dopingliste. Für Sportlerinnen und Sportler mit Kontrollen tabu.
- BPC-157 fördert in Tierstudien das Wachstum von Blutgefäßen. Ob das Tumoren begünstigen kann, ist nicht untersucht.
Rechtsstatus EU: In der EU weder als Arzneimittel zugelassen noch als Lebensmittel verkehrsfähig. Händler deklarieren es als „Research Peptide“ nur für Forschungszwecke, eine Anwendung am Menschen ist damit nicht vorgesehen. Steht auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (Klasse S0, jederzeit verboten).
Orientierung, keine medizinische Beratung.
