Ohr-Stimulation und Herzratenvariabilität
Elektrische Stimulation am Ohr (taVNS) veränderte die Herzratenvariabilität nicht stärker als eine Schein-Stimulation.
- Studientyp
- Meta-Analyse
- Teilnehmende
- –
- Dauer
- Einzelne Anwendungen
- Dosis
- Transkutane aurikuläre Vagusnervstimulation, verglichen mit Schein-Stimulation
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
Gesunde Erwachsene, 16 einfach verblindete Studien.
Kapitel 2:Was kam raus?
Die Auswertung fand starke Belege für keinen Effekt (Effektstärke 0,01). Die Herzratenvariabilität eignet sich danach nicht als Nachweis, dass die Ohr-Stimulation den Vagusnerv aktiviert.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Ein ernüchterndes Ergebnis für eine Gerätekategorie, die oft mit Vagus-Aktivierung beworben wird. Zu Langzeitanwendung und Erkrankungen sagt die Analyse nichts.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Nur akute Anwendungen
- Nur Gesunde
- Unterschiedliche Geräte und Einstellungen
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Vagusnerv-Hacks
- Unklar
Kältereiz am Hals und Vagusnerv
Kurze Kältereize an der Seite des Halses erhöhten im Labor die Herzratenvariabilität und senkten den Puls, an Wange und Unterarm war der Effekt nicht gesichert.
RCT · 61 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Vagusnerv-Implantat bei Epilepsie
Ein implantierter Vagusnerv-Stimulator senkte bei schwer behandelbarer Epilepsie die Anfallshäufigkeit stärker als eine schwache Stimulation.
RCT · 196 Teilnehmende
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.