Veröffentlicht März 2013Im Lab seit 11. Oktober 2026

Ganzkörper-MRT in der Bevölkerung

In einer Bevölkerungsstudie aus Vorpommern hatte mehr als jeder Dritte einen möglicherweise relevanten Zufallsbefund, die meisten blieben unklar.

Studientyp
Kohorte
Teilnehmende
2.500
Dauer
Einmalige Untersuchung
Dosis
Standardisiertes Ganzkörper-MRT, teils mit Herz-, Gefäß- oder Brust-MRT

Kapitel 1:Wer wurde untersucht?

Erwachsene aus der Allgemeinbevölkerung, im Mittel 53 Jahre (Study of Health in Pomerania).

Kapitel 2:Was kam raus?

Bei 36,2 % fanden sich möglicherweise relevante Zufallsbefunde, 31,5 % wurden darüber informiert. Von den mitgeteilten Befunden galten 36 % als gutartig und 6 % als bösartig, 58 % waren unklar. Nur 0,4 % der Befunde erforderten eine sofortige Überweisung.

Kapitel 3:Veona-Einordnung

Großes Versprechen, dünne Daten.

Die Daten zeigen, wie viele Fragen ein Ganzkörper-MRT bei Gesunden aufwirft. Für die meisten Befunde lässt sich ohne weitere Untersuchungen nicht sagen, ob sie bedeutsam sind.

Kapitel 4:Grenzen der Studie

  • Forschungs-MRT, nicht kommerzielle Vorsorge
  • Spätere Abklärung der Befunde nicht Teil dieser Auswertung
  • Nur eine Region in Deutschland

Kapitel 5:Quelle

Hegenscheid et al., Eur Radiol 2013 ↗

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Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.