CPAP gegen Herzinfarkt und Schlaganfall
CPAP verhinderte bei Menschen mit Schlafapnoe und Herz-Kreislauf-Erkrankung keine Herzinfarkte oder Schlaganfälle, verbesserte aber Müdigkeit, Lebensqualität und Stimmung.
- Studientyp
- RCT
- Teilnehmende
- 2.717
- Dauer
- Im Mittel 3,7 Jahre
- Dosis
- CPAP plus übliche Versorgung oder nur übliche Versorgung
Kapitel 1:Wer wurde untersucht?
2.717 Erwachsene zwischen 45 und 75 Jahren mit mittlerer bis schwerer Schlafapnoe und Herz- oder Gefäßerkrankung.
Kapitel 2:Was kam raus?
Herz-Kreislauf-Ereignisse traten bei 17,0 % mit CPAP und 15,4 % ohne CPAP auf, kein signifikanter Unterschied. Schnarchen und Tagesmüdigkeit nahmen ab, Lebensqualität und Stimmung verbesserten sich.
Kapitel 3:Veona-Einordnung
Großes, gut gemachtes RCT. Die geringe Nutzung von im Mittel 3,3 Stunden pro Nacht schwächt die Aussage zu Herzereignissen.
Kapitel 4:Grenzen der Studie
- Geringe Nutzungsdauer der CPAP
- Überwiegend Männer mit wenig Tagesmüdigkeit
- Nur Menschen mit bestehender Herz- oder Gefäßerkrankung
Kapitel 5:Quelle
Weitere Studien zu Schnarchen und Schlafapnoe abklären
- Substanz
Schlafapnoe und Bluthochdruck
Je mehr Atemaussetzer im Schlaf, desto häufiger hatten die Teilnehmenden vier Jahre später Bluthochdruck.
Kohorte · 709 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Schlafapnoe und Vorhofflimmern
Schlafapnoe und nächtliche Sauerstoffabfälle gingen mit mehr neu auftretendem Vorhofflimmern einher, vor allem unter 65 Jahren.
Kohorte · 3.542 Teilnehmende
· 26. Okt. - Substanz
Schlafapnoe und Verkehrsunfälle
Menschen mit unbehandelter Schlafapnoe hatten ein deutlich höheres Unfallrisiko im Straßenverkehr.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Substanz
CPAP bei Schlafapnoe
Eine Überdrucktherapie verringerte Atemaussetzer, Tagesmüdigkeit, Blutdruck und Verkehrsunfälle und verbesserte die Lebensqualität.
Meta-Analyse
· 26. Okt. - Kommt drauf an
CPAP, Schienen und Blutdruck
CPAP senkte den Blutdruck bei Schlafapnoe um wenige mmHg, Unterkieferschienen ähnlich stark.
Meta-Analyse · 4.888 Teilnehmende
· 26. Okt.
Einordnung der Redaktion. Orientierung, keine medizinische Beratung.